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Finance-Transformation – ungenutztes Potenzial wird zum Nachteil
Finance-Transformation – ungenutztes Potenzial wird zum Nachteil
Time icon31 August 2017, 13:31 pm

In einer aktuell durchgeführten Studie von CFO Research und Longview zur Untersuchung des Technologie-Einsatzes in den Funktionsbereichen Controlling und Finanzierung zeigt sich, dass mehr als 60 Prozent der 157 befragten Senior-Finance-Executives ihre Technologieunterstützung im Unternehmen als ineffizient und einschränkend bezeichnen. Sie gaben ebenfalls an, dass diese Technologien nicht dynamisch genug seien, um in der Entscheidungsunterstützung erfolgreich eingesetzt zu werden. Ebenfalls wurde beanstandet, dass es den vorhandenen Systemen an Flexibilität fehle, um sich an verändernde Geschäftsstrategien anzupassen zu lassen. 

Mehr als 80 Prozent der CFOs gehen davon aus, dass zukunftsweisende Technologien essentiell für eine finanzielle Transformation sind. Die zwei größten Themenkomplexe sind hierbei Big-Data und Cloud-Computing. Dank deren gestiegener Dynamik und Flexibilität zur Entscheidungsunterstützung des Finanzmanagements sehen viele CFOs eine Bedeutungszunahme ihrer Position für die Unternehmensführung verbunden. 

 

Finance-Transformation – Struktur ist entscheidend

Eine erfolgreiche finanzielle Transformation wird oftmals erst durch diese Bedeutungszunahme möglich. Sie fußt auf einer exakten Problem-Abgrenzung und einer klaren Definition der zu erreichenden Ziele. Praxis-Beispiele zeigen, dass der Bezugsrahmen möglichst weit gewählt werden sollte. Daher sollten alle dem CFO zugeteilten Aufgaben in die Transformation eingegliedert werden. Präzise Ziele haben nicht nur den Vorteil, dass sie Aussagen über die Effektivität des Projektes zulassen, sondern dienen auch dazu, den Verhaltens-Korridor festzulegen. 

Der gesamte Prozess sollte möglichst in einzelne Teil-Projekte gegliedert werden. Hierdurch lässt sich zum einen der Fortschritt besser kontrollieren. Zum anderen bietet dies die nötige Flexibilität, wenn kurzfristig steuernd eingegriffen werden muss. Es ist zu beachten, dass Projekte diesen Ausmaßes circa ein bis zwei Jahre beanspruchen. Ergebnisse sind also nicht sofort zu erwarten.
 

Unternehmenskultur und -strategie sind essentiell

Weitere Erfolgsfaktoren sind ein starkes Change-Management und dessen Verankerung in der Unternehmenskultur. Ebenfalls sollten die angestrebten Änderungen in Einklang mit der Unternehmensstrategie und den Erwartungen der Stakeholder stehen. Eine anschauliche Vision kann darüber hinaus das Verhalten der Mitarbeiter im Veränderungsprozess entscheidend beeinflussen.

Übernehmen CFOs die Transformation des Finanzapparates in einem langfristigen, geplanten Prozess, können sie Ineffizienzen und Einschränkungen bestmöglich abbauen. Die Reaktion auf veränderliche Geschäftsstrategien in Anbetracht der Digitalisierung wird so erleichtert.

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