Facebook iconTwitter icon
B2B-Network:
Aktuelle Umfragen bieten Einblick in die private Finanz- und Depotwelt der Bundesbevölkerung
Aktuelle Umfragen bieten Einblick in die private Finanz- und Depotwelt der Bundesbevölkerung
Time icon 5 May 2017, 8:19 am

Die Deutschen sparen gerne. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von Kantar TNS. Für 61 Prozent der befragten Bürger sind Konsumgüter der entscheidende Grund zu sparen. Größere Anschaffung stellen für den Großteil der Befragten die leitende Motivation dar. 

 

Konsum, Vorsorge und Eigentum

Wichtig ist für die Deutschen auch die Altersvorsoge, die direkt auf Platz 2 der Spargründe rangiert. Hier sparen 58 Prozent der befragten Bundesbürger für den erholsamen Ruhestand im Alter. Platz 3 bildet mit 42 Prozent der Stimmen das Wohneigentum. 

29 Prozent sparen für die eigene Kapitalanlage. Das Schlusslicht stellen überraschenderweise die Ausbildung der Kinder und finanzielle Reserven für Engpässe dar, für die je nur 3 Prozent der Befragten Geld beiseitelegen.

An der Befragung nahmen 2.000 deutsche Bundesbürger im Alter von über 14 Jahren teil. Auftraggeber für die Umfrage war der Verband der Privaten Bausparkassen. Mehrfachantworten waren zulässig.

 

Wo legen die Deutschen ihr Geld am liebsten an? 

Überraschenderweise zeigt eine repräsentative Umfrage des Online-Marktforschungsinstituts Toluna, dass die Deutschen beim Sparen weniger auf lukrative Anlageformen und Rendite achten. Im Auftrag der Comdirect Bank wurden hier 1.600 Bundesbürger befragt. Mehrfachantworten waren bei dieser Umfrage ebenfalls zulässig.

 

Bei Geldanlagen setzen deutsche Bundesbürger auf Konventionelles

Die beliebteste Anlageform stellt das Girokonto dar, auf dem 55 Prozent der Deutschen ihr Geld deponieren. Fast genauso häufig ist das konventionelle Sparbuch, für das sich 52 Prozent der Deutschen entscheiden. 35 Prozent besitzen ein Tagesgeldkonto. 

Über einen Bausparvertrag verfügt ein Drittel der Befragten. Fast genauso viele Umfragen-Teilnehmer sparen in Form von Bargeld. In die Altersvorsorge (27 Prozent) und in die Lebensversicherung (26 Prozent) investiert rund jeder Vierte. 18 Prozent der befragten Bundesbürger nennen renditeträchtige Fonds ihr Eigen. Das Schlusslicht unter den beliebtesten Geldanlagen bilden Aktien, in die nur 13 Prozent der Bürger ihr Geld investieren.

Eine hohe Rendite scheint den Deutschen nicht so wichtig zu sein wie die Sicherheit des angelegten Geldes. In anderen Ländern ist der Anteil von Aktien in der Bevölkerung deutlich höher.

Loader